Ein französischer Autotransporter hat versucht, den deutschen Zoll hinters Licht zu führen. Wie die Beamten mitteilen, wollte bereits Ende Februar ein Mann aus Nîmes von der Schweiz kommend die deutsche Grenze bei Rheinfelden passieren. Er hatte einen Unfallwagen auf seinem Transporter aufgeladen und gab an, diesen in der Schweiz für 9.300 Franken gekauft zu haben. Zollgebühren wollte er nicht bezahlen. Schließlich könne er dies ja auch noch nach dem Grenzübertritt nach Frankreich tun, so die Begründung des Mannes.
Die deutschen Zöllner gaben dem Mann drei Möglichkeiten: Er könne das Fahrzeug gleich an Ort und Stelle in die EU abfertigen, alternativ ein sogenanntes zollrechtliches Versandverfahren anwenden oder zurück in die Schweiz fahren und dort die Abfertigung direkt an der Grenze zu Frankreich vornehmen lassen. Der Mann behauptete, er wolle in die Schweiz zurückkehren, wurde durch die Beamten jedoch dabei beobachtet, wie er nicht wieder die Auffahrt Richtung Schweiz wählte, sondern stattdessen Richtung Grenzach-Wyhlen weiterfuhr.
Das ließen sich die Zöllner nicht gefallen: Sie verfolgten und stoppten den Transporter. Bei einer anschließenden Durchsuchung folgte die nächste Überraschung. Eine Rechnung offenbarte, dass auch der Kaufpreis, den der Mann angegeben hatte, erlogen war. Statt 9.300 Franken hatte er in Wirklichkeit 24.000 Schweizer Franken für den Unfallwagen bezahlt. Die Beamten leiteten ein Steuerstrafverfahren gegen den Reisenden ein und berechneten Einfuhrabgaben in Höhe von rund 5.400 Euro. Weil der Mann bezahlte, durfte er anschließend seine Fahrt in Richtung Frankreich fortsetzen.
Wohl wegen Sekundenschlaf hat es am Dienstagmorgen (21.09.2021) einen Unfall in Grenzach gegeben. Der 60-jährige Unfallverursacher und ein 48-jährige Frau sind leicht verletzt worden. Der Sachschaden beträgt etwa 14.000 Euro.
Die Polizei geht davon aus, dass der 60-Jährige übermüdet war als er vom Zollamt Grenzacher Horn in Richtung Ortskern Grenzach unterwegs war. Gegen 07:30 Uhr ist der Autofahrer durch Sekundenschlaf nach links auf die Gegenfahrbahn gekommen. Er ist frontal mit einer entgegenkommenden 48-jährigen Autofahrerin kollidiert. Beide sind nur leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden.
Der gesamte Sachschaden liegt bei etwa 14.000 Euro.
(dk)
Im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag (16.-19.01.2020) hat es mehrere Einbrüche an der Schweizer Grenze gegeben. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Von Donnerstag auf Freitag (16.-17.01.20) sind unbekannte Täter über eine Hintertür in eine Gaststätte am Kirchplatz in Rheinfelden eingebrochen. Gestohlen wurde Bediengeldbeutel mit Bargeld. Das Polizeirevier Rheinfelden (Tel. 07623 7404-0) sucht Zeugen.
Am Freitag (17.01.20) gegen 23.15 Uhr hörte ein Bewohner verdächtige Geräusche an seinem Haus in der Fritz-Hoffmann-Straße in Grenzach. Als er nachschauen wollte, stellte er eine beschädigte Kellertür fest. Der Sachschaden dürfte bei mehreren hundert Euro liegen.
Ähnlich lief ein weiterer Einbruch "Im Proli" in Grenzach ab. Auch hier nahm ein Bewohner verdächtige Geräusche aus dem Haus wahr. Er konnte kurz darauf ein aufgebrochenes Kellerfenster feststellen und sah einen Mann wegrennen. Aus dem Haus wurde Bargeld gestohlen. Der flüchtende Mann soll etwa 170-175cm groß gewesen sein. Er trug eine dunkle, hüftlange Jacke, eine schwarze Hose sowie Handschuhe und eine schwarze Mütze. Über das Gesicht hatte er einen Schal gezogen. Die Kriminalpolizei (Tel. 07621 176-0) sucht Zeugen.
(dk)
In Grenzach hat ein Autofahrer am Sonntagabend (02.12.18) für eine Sperrung der Hochrheinbahn gesorgt. Der ortsunkundige Mann war am Abend mit seinem Wagen falsch abgebogen und auf den Gleisen gelandet. Dort kam er nicht mehr weg.
Ein Zeuge hat den Vorfall per Notruf gemeldet, so dass der Zugverkehr noch rechtzeitig gestoppt werden konnte. Verletzt wurde niemand. Ein Abschleppunternehmen musste das Auto aufwändig bergen. Es wurde bei dem Vorfall erheblich beschädigt. Nach rund einer Stunde war die Hochrheinstrecke wieder frei.
(la)