
SC Freiburg unterliegt im Heimspiel gegen Union Berlin
Zum Spiel gegen Union Berlin war die Mannschaft von Julian Schuster auf die 3 Punkte fokussiert die es brauchte, um Leipzig und Gladbach in der Tabelle links liegen zu lassen und wieder auf Platz 5 für die Europa League zu gelangen. Mit 7 Spielen in Folge ohne Niederlage hatte der Sportclub ordentlichen Rückenwind vor der Partie. Überraschungen in der Startelf gab es beim Sportclub im Vorfeld keine.
Nach 29 gespielten Minuten wechselte Vincenzo Grifo die Seite und bediente den rechten Flügel. Der Freiburger bestritt heute sein 300. Pflichtspiel für den Sportclub, lieferte die Hereingabe für Lucas Höler und der kann den Ball hinter Berlin’s Torwart lässig ins Netz schieben. Doch der Jubel auf Freiburger Seite währte nicht besonders lange. So kam der Konter nur 60 Sekunden später durch Rani Khedira. Der Ball rollt nach kurzem Passpiel in die Mitte des Elf-Meter Raumes, Khedira sprintete zum Ball und zog einen für Noah Atubolu unhaltbaren Schuss ab. Damit war die Partie nach 30 Minuten wieder ausgeglichen.
Chancenplus in der ersten Hälfte bei Union Berlin, einer starken Leistung von Noah Atubolu war es zu verdanken, dass keine weiteren Tore für die Mannschaft aus Berlin gab.
Zum Start der 2. Halbzeit gab es keine personellen Veränderungen. Nach 3 Minuten im 2. Durchgang trifft für die Berliner Andrej Ilic mit einem Kopfball direkt vor dem Tor und bringt den Gästen zum ersten Mal an diesem Abend die Führung. Noah Atubolu hatte sich in der ersten Hälfte nach einem Zusammenprall mit Lienhart verletzt. Nach 55 gespielten Minuten signalisierte er aber starken Behandlungsbedarf. So wurde Freiburgs Torwart durch Florian Müller ausgewechselt, ebenso verliß Lucas Höler den Platz für Dinkci. Knapp 20 Minuten vor Ende der Partie änderte Julian Schuster die Formation. Dort sollen Niklas beste und Lukas Kübler für den nötigen Offensivdruck sorgen. Günter und Sildillia verließen das Feld. Kurz darauf folgte die erste gelbe Karte des Spiels. Torschütze Khedira grätschte gegen Doan, der Freistoß verpuffte jedoch.
Anschließend warf Freiburg alles nach vorne. Die Gastgeber zogen das Tempo noch einmal gehörig an.
Trotz Dominanz und viel Ballbesitz bei den Freiburgern gab es eine Schrecksekunde durch einen Freiurger Patzer. Berlin’s Hollerbach versuchte die Gunst der Stunde zu nutzen, stürmte auf Florian Müller zu, doch der hielt souverän und bewies heute, dass er ein würdiger Ersatz für Atubolu ist. Knapp 10 Minuten vor Schluss erhielt der zweite Torschütze Andrej Ilic ebenfalls eine gelbe Karte für die Spielverzögerung beim Freiburger Freistoß. Die Stimmung auf dem Rasen kippte langsam ins Unkonstruktive. Die defensive 3er Kette wusste den Torraum aber zu verteidigen, auch wenn es dabei zunehmend rauer wurde.
Zum Ende der zweiten Halbzeit wurden 6 Minuten Nachspielzeit veranschlagt, während der SC nochmal alle Kräfte mobilisierte. Doch die Defensive der Gäste war physisch ein Bollwerk, an dem sich Freiburgs Offensive die Zähne ausgebissen hatte. Nach 7 Siegen in Folge endete die Partie mit 1:2 für die Gäste.