
Schlimme Stechmückenplage entlang des Rheins
Entlang des Rheins droht eine riesige Stechmückenplage
Die Blutsauger hatten günstige Bedingungen um sich zahlreich zu vermehren
Durch den vielen Regen und das kühle Wetter bis Juni hatten die Stechmücken ideale Bedingungen, um sich zu vermehren. Am Rhein und am Bodensee ist zusätzlich noch Hochwasser hinzugekommen, was sich extrem begünstigend auf die Vermehrung ausgewirkt hat, denn die Plagegeister können ihre Larven sogar in Pfützen ablegen. Solche Feuchtgebiete machen es den Mücken einfach, ihre Population in die Höhe zu schrauben. Die Stechmückenpopulation in Baden-Württemberg ist erheblich gestiegen. Die Folge: Entlang des Rheins und am Bodensee drohen riesige Stechmückenplagen.
Im Mai und Juni hat es starke Niederschläge gegeben - BUND-Landesgeschäftsführerin Sylvia Pilarsky-Grosch
Am Oberrhein bekämpft die Aktionsgemeinschaft Kabs, die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, die Plagegeister mit einem biologischen Wirkstoff. Die Experten kommen aktuell aber kaum hinterher, alle Laichplätze der Schnaken damit zu behandeln.
Auch die Zecken werden zum Problem
Im Gegensatz zu den Mücken ist bei den Zecken das nasse Klima nicht schuld. Die gefährlichen Tiere haben sich in Baden-Württemberg eher vermehren können, weil es insgesamt wärmer wird, was für eine Ausbreitung der Zecke ideal ist. Daher wird bei Streifzügen durch Wald und Wiesen empfohlen, sich gründlichst nach Zecken absuchen zu lassen. Auch bei der Entfernung der Zecken von der Haut sollte man sehr vorsichtig sein, denn ein fehlerhaftes Rausziehen des Zeckenkörpers könnte zu schlimmen Folgen führen, da Zecken Krankheitserreger übertragen können, die extrem gefährlich sind.