SC Freiburg startet mit 3:1-Sieg in Hoffenheim ins neue Jahr

Benjamin Resetztoday 02. Januar 2021
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Nach kurzer Winterpause: Sportclub profitiert auch von katastrophaler erster Hälfte der TSG

Der SC Freiburg hat seine Erfolgsserie in der Fußball-Bundesliga auch nach der kurzen Winterpause fortgesetzt. Am 14. Spieltag siegte die Mannschaft von Trainer Christian Streich bei der TSG 1899 Hoffenheim mit 3:1. Für den Sportclub ist es das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage.

Zwei neue Verletzte und kein Zugriff bei der TSG

Die TSG hingegen erlebte im badischen Derby eine erste Halbzeit, die einem sportlichen Totalschaden glich. Die Hoffenheimer sind schon während der gesamten Saison leiderprobt und mussten auch gegen Freiburg auf mehrere verletzte oder gesperrte Leistungsträger verzichten – und das Lazarett sollte weiteren Zulauf erhalten.

Bereits nach sieben Minuten begann das Hoffenheimer Unglück seinen Lauf zu nehmen, als Ermedin Demirovic eine Hereingabe auf Baptiste Santamaria verlängerte und der Franzose mit der ersten Freiburger Chance die Führung erzielte. Beim Abwehrversuch verletzte sich der Hoffenheimer Nationalspieler Sebastian Rudy und musste ausgewechselt werden (7.).

Kaum lief das Spiel wieder, da erwischte es TSG-Rechtsverteidiger Kevin Akpoguma, der verletzt vom Platz musste (12.). Genaue Diagnosen stehen bei beiden noch aus. Der Sportclub nutzte die Umstellungen und die damit einhergehende Konfusion in der Hoffenheimer Mannschaft gnadenlos aus. Erst köpfte Nicolas Höfler den Ball im Strafraum an den Arm von Melayro Bogarde. Den fälligen Handelfmeter versenkte Vincenzo Grifo souverän gegen seinen Ex-Klub (34.). Zu allem Überfluss legten sich die Gastgeber dann noch vor der Pause selbst ein Ei ins Nest. Eine schnelle Kombination der Freiburger Changhoon Kwon und Demirovic bugsierte schließlich Kasim Adams Nuhu mit einer verunglückten Grätsche über die Linie (42.). Die TSG agierte bis dahin völlig planlos und lag in der Höhe verdient 0:3 zurück, der diktierte das Geschehen, wie es ihm beliebte.

Die Hypothek ist zu groß

Das änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte. TSG-Coach Sebastian Hoeneß schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn mit der enormen Hypothek von drei Toren Rückstand spielten die Gastgeber plötzlich selbstbewusster auf und kamen zu guten Chancen. Ihlas Bebou gelang schließlich der ersehnte Treffer zum 1:3 (58.). Es schien eine Initialzündung, denn mehrfach musste nun auch SC-Torhüter Florian Müller eingreifen. Hoffenheim gewann plötzlich Zweikämpfe und agierte auf Augenhöhe. Der Anschlusstreffer gelang allerdings nicht mehr.

(br)

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