
Platz 25 für Stephan Leyhe aus Hinterzarten zum Karriere-Ende
Generationenwechsel bei den DSV-Adlern in vollem Gange
Zum Abschluss einer erfolgreichen Karriere nahmen die Teamkollegen den ehemaligen Skisprung-Weltmeister Stephan Leyhe auf die Schultern und bespritzten ihn freudig mit Sekt. Mit 33 Jahren, einmal WM-Gold und zwei olympischen Medaillen verabschiedet sich der Sauerländer, der seit einigen Jahren in Hinterzarten lebt, etwas wehmütig aus dem Weltcup – und läutet damit zum Ende eines turbulenten Winters den Generationenwechsel im deutschen Team ein.
Raimund ist der größte Hoffnungsträger
Ein Jahr vor Olympia in Italien steht dem überalterten Team von Bundestrainer Stefan Horngacher (Titisee-Neustadt) eine Phase des sportlichen Umbruchs bevor. Der größte Hoffnungsträger ist Philipp Raimund (24), der am Samstag im Einzel Fünfter wurde und am Sonntag im Super-Team an der Seite von Andreas Wellinger Vierter.
Der Weltcup-Winter 2024/25 wird dem deutschen Team in besonderer Erinnerung bleiben: Was mit fünf Einzelsiegen von Pius Paschke begann, endete in sportlichen Flops bei der Vierschanzentournee und derNordischen Ski-WM in Trondheim, bei der nur Wellingers Silber medaillenlose Titelkämpfe verhinderte.
Tschofenig gegen Hörl in Planica
Das Einzel entschied am Samstag der Slowene Anze Lanisek für sich. Im Zukunftsformat Super-Team mit zwei Springern und drei Durchgängen setzten sich die Slowenen mit Lanisek und Lovro Kos vor den Österreichern Stefan Kraft und Manuel Fettner durch. Dritter wurde nach sechs Sprüngen Japan (Ryoyu Kobayashi, Ren Nikaido). Der Österreicher Daniel Tschofenig und Jan Hörl geht nächstes Wochenende beim Skifliegen in Planica mit einem Polster von 114 Punkten vor Hörl in die beiden letzten Einzel des Winters.
(dpa/br)