Kinder, Fußball, Spielen, Wiese, Sport — © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Bewegung für Kinder: SC Freiburg kooperiert mit ALBA Berlin und Werder Bremen

Benjamin Resetztoday 20. September 2022
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Profivereine vernetzen, um eine Sportinfrastruktur zu etablieren

Kinder bewegen sich zu wenig - zu diesem Ergebnis kommen zahllose nationale und internatione Studien, unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Es braucht mehr Motivation und mehr Bewegungsangebote. Deshalb kooperieren die Fußball-Bundesligisten SC Freiburg und SV Werder Bremen, der Basketball-Bundesligist ALBA Berlin, sowie die DFL Stiftung im Rahmen des von den Bremern initiierten Programms "Bundesliga bewegt". Die Protagonisten wollen dabei niederschwellige Strukturen für Sport in Freizeit, Schule und Verein schaffen, Bewegungsprogramme stärken und Kinder bundesweit in Bewegung zu bringen.

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Freiburgs Sportbürgermeister Stefan Breiter zur Bewegungsinitiative mit dem SC Freiburg

Synergien schaffen und so eine breite Sportinfrastruktur umsetzen

Beide Programme sollen dem zunehmenden Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen entgegenwirken. Durch die Corona-Pandemie wurde die Situation noch verschärft. Die Sportmüdigkeit unter den jüngsten ist laut WHO auf einem alarmierenden Niveau. Hier wollen die Profiklubs ansetzen und ihre Reuptation nutzen, um sich an Akteure aus Politik, Sport und Bildung mit weiteren Institutionen in den jeweiligen Städten zusammenbringen, um sich dem Thema gemeinsam anzunehmen. Die Initiative "Sport Vernetzt", die 2021 von ALBA Berlin ins Leben gerufen wurde, ist ebenfalls in die Kampagne eingebettet. Mit ihr will der größte deutsche Basketballverein das Sport- und Bildungssystem verändern und sportliche Betätigung zu einem natürlichen Teil des Schulalltags machen.

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Interview mit SC-Vorstand Oliver Leki zur Initiative Sport Vernetzt

Das Programm "Bundesliga bewegt" startete im Februar 2022 auf Initiative der DFL Stiftung, des SC Freiburg und des SV Werder Bremen. Insgesamt 25 Fußballclubs der ersten Bundesliga und zweiten Bundesliga haben sich angeschlossen und seither mehr als 200 wöchentliche Bewegungsangebote in Schulen und Kitas etabliert. Knapp 50 branchenübergreifende Zusammenarbeiten sind zudem entstanden.

"Ziel der Kooperation ist es, Synergien zu schaffen und durch das Zusammenwirken gemeinsam Verantwortung für die bewegungsfreundliche Gestaltung des Umfelds junger Menschen zu übernehmen", heißt es in einer Mitteilung des SC Freiburg. "Die gemeinsame Vision: Junge Menschen haben 365 Tage im Jahr Zugang zu hochwertigen, aufeinander aufbauenden und sportartübergreifenden Bewegungsangeboten."

(br)

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